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Der elektronische Datenaustausch (EDI, electronic data interchange)
wird von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland und Europa bisher
nur wenig genutzt:
Von ca. 24.000 Lieferanten in Deutschland gehören ca. 5.000 zu den
Hauptlieferanten des täglichen Bedarfs. Davon sind ca. voll 600
EDI-fähig. Diese 600 Lieferanten machen ca. 80% des Umsatzes,
verursachen aber nur 5% der Kosten.
Oder anders gesagt: 95% der Kosten werden von dem nicht EDI-fähigen Teil der
Lieferanten verursacht, die zusammen nur 20% des Umsatzes bringen.
Das Problem, das die im Vergleich extrem hohen Kosten verursacht,
sind die Medienbrüche in der klassischen Auftragsbearbeitung: Daten,
die eigentlich bereits elektronisch erfasst sind, werden ausgedruckt,
per Post verschickt und auf der anderen Seite wieder manuell erfasst
und in die EDV eingegeben.
Dieser Vorgang ist personalintensiv, verursacht dementsprechend
hohe Kosten und ist zudem noch fehleranfällig.
Trotzdem wird heute immer noch ein Großteil der Bestellungen,
Lieferscheine, Rechnungen, Kataloge und Preislisten auf Papier auf den
herkömmlichen Wegen versandt.
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